
Sonntag, 17. Juli 2011
Im höchsten Outdoor Pool der Welt mit Feuerwerk

Donnerstag, 14. Juli 2011
The Beach - auf den Spuren von Leonardo di Caprio
Freitag, 17. Juni 2011
King Luis auf Borneo
Montag, 30. Mai 2011
Kanu durch den Dschungel, Wasserfälle & Armut en masse
Donnerstag, 12. Mai 2011
Passierschein A38, BBQ am Pool & Affen mitten in Singapur
Nach etwas längerer Berichtabstinenz kommen nun ein paar Zeilen über die letzten Wochen in Singapur. Über den Trip über Ostern auf den Philippinen in Manila kommt ein Bericht sobald ich Zeit finde, das Video zu basteln.
Aber nun zu Singapur (Bilder: hier klicken): Für die Wochenenden, die man oft auf Sentosa verbringt, war es durchaus angebracht, mit zwei anderen Praktikanten eine Kühlbox zu erwerben. Wo bekommt man also so etwas und auch möglich günstig? Na klar, im Mustafa Center bei mir um die Ecke, wo es alles zu kaufen gibt außer Autos. Also ab rein und gleich mal den ersten Angestellten gefragt. Wir wurden ins 2. Untergeschoss geschickt.Da in diesem „Kaufhaus“ Orientierung und Logik Fremdwörter sind, fragten wir unten gleich den nächsten Angestellten. Der schickte uns 30 Meter geradeaus weiter. Von dort ging es nach Befragung des nächsten Angestellten nach rechts und wieder ein paar Meter weiter. So erging es uns noch dreimal – fragen, Antwort bekommen, und sich durch die Gänge quetschen, bis wir am Ende des 2. Untergeschosses waren, wo man komplette Küchen kaufen kann. Der Mitarbeiter vor Ort sagte uns dann ganz locker: „An Icebox? Go to the 3rd floor.“
Zu Hause denkt man: nun, ist jetzt ja nicht so stressig. Man fährt einfach ein paar Rolltreppen hoch oder nimmt den Aufzug. Das Problem im Mustafa Center ist erstens, dass diese Rolltreppen oder Aufzüge nicht leicht zu finden sind und dann auch nicht, wie in Deutschland, ineinander übergehen. Das bedeutet also, erst mal Rolltreppe eins finden, zwei Stockwerke höher und dann dann die nächste Rolltreppe oder Treppe suchen. Es ist also wie bei „Asterix erobert Rom“ mit Passierschein A38. Im 3. Obergeschoss fanden wir dann relativ schnell die passende Kühlbox für uns und die zukünftigen Tage auf Sentosa sind gerettet.
Mittwochs treffen sich immer einige von uns auf der Brücke in Clarke Quay. Dort wird dann das vorher erstandene „günstige“ Bier vom 7eleven gemütlich getrunken und dann je nach Lust und Laune geht’s noch in einen Club, in denen vor allem eine Diskriminierung von Männern stattfindet. Frauen haben meistens freien Eintritt und dann auch noch einige Freigetränke. In der guten alten EU wäre so etwas nicht möglich mit dem Antidiskriminierungsgesetz.
An einem der letzten Samstage haben wir ein BBQ bei einem guten Freund und Praktikanten Hendrik am Pool gemacht. Leider ist dieser gestern schon wieder abgereist. Das BBQ war natürlich vom Essen her nicht mit richtig gutem deutschem Grillen oder Schwenken zu vergleichen, aber die Location am Pool unter Palmen und dauerhafter Wärme, macht dann schon einiges wieder weg.
An einem anderen Wochenende machten wir uns auf den Weg die höchste Erhebung Singapurs zu besteigen, den Bukit Timah mit ärmlichen 163m. Die Höhe sollte man allerdings bei 90-100% Luftfeuchtigkeit und 30°C nicht unterschätzen. Um den Mount Everest von Singapur herum ist eine kleine Fläche Regenwald mitten in der Stadt und es gibt frei lebende Affen, bunte Vögel und sogar Pythons. Es war also ein zwar anstrengender aber ganz schöner kleiner Ausflug. Danach ging es dann noch zur Marina Bay, wo das Marina Bay Sands Casino Hotel ist, die Boxengassen des Formal 1 Rennen, und man auch einen recht guten Blick auf die Skyline Singapurs hat.
Ansonsten habe ich die letzten Tage noch mit einem Besuch im Chinese Garden Singapurs vund ein paar Abenden in der Arab Street im Stadtteil Bugis verbracht. Dort gibt es einige schöne Kneipen. Ähnliche und von der Location noch bessere Bars findet man bei Somerset.
Ansonsten wurde an den letzten Wochenenden immer ausgiebig gefeiert, vor allem da der Abschied Hendriks näher rückte. Eines muss man wirklich Singapur lassen, die Locations der Parties und die Möglichkeiten sind durchaus nicht schlecht. Wir waren auf einer wirklich super Beach Party auf Sentosa, mit bekannten DJs, Pools, Palmen und Strand. An einem anderen Abend ging es zuerst ins Casino und dann in einen der vielen Clubs Singapurs. Das einzige Problem an den Ausgehmöglichkeiten oder generell in Singapur sind die enormen Getränkepreise.
Und nun noch ein paar andere kleine Singapurgeschichten. Besonders aufgefallen ist mir der unglaublich schlechte Service in indischen Restaurant bzw. Lokalen mit indischen Angestellten. Entweder bekommt man sein Essen gar nicht, oder total verspätet oder einfach richtig liebevoll vor sich hingeworfen.
Die Infrastruktur in Singapur ist hervorragend und die öffentlichen Verkehrsmittel sind wahrscheinlich als in europäischen Stadt. Die U-Bahn ist perfekt organisiert, klimatisiert und idiotensicher. Das Busverkehrsnetz ist an sich auch super, klimatisiert und mit einer hohen Frequenz. Das einzige Problem ist, dass im Bus nie angezeigt wird, wo man sich gerade befindet bzw. welches die nächste Haltestelle ist. Das kann bei vorher nicht bekannten Zielorten durchaus stressig sein und oft steigt man die ein oder andere Station zu spät oder zu früh aus, was bei der Hitze hier, mehr oder weniger tödlich sein kann.
So weit zu den letzten Wochen hier in Singapur und der Reisebericht zu den Philippinen folgt bald. Die weiteren Reiseziele stehen schon fest. Nächstes Wochenende geht es nach Borneo in einen Regenwald mit Organ Utans. Außerdem sind schon Flüge nach Phuket mit der Trauminsel Kho Phi Phi, nach Cambodia und nach Bangkok gebucht. Und weitere Trips sind selbstverständlich in Planung...
Montag, 25. April 2011
Welcome to Paradise
Nun komme ich endlich dazu über den Trip zu einem paradiesischen Strand und Robinson Crusoe Feeling schlechthin auf der winzigen Insel Rawa zu schreiben. Freitags wurde ueberpuenktlich Feierabend gemacht, sodass wir zu acht mit nem kleinen Bus wieder Richtung Mersing duesten. Ohne Schwierigkeiten an der Grenze fuhren wir in Malaysia erst mal schoen in einen rush hour Stau, der durch eine Polizeikontrolle noch verschlimmert wurde. Nachdem wir einen Zwischenstopp bei McDonalds machten und den Stau hinter uns liessen, zeigte dann unser Fahrer, was in dem Mini Bus alles drin steckte und kam fast vom Fahrstil an die Taxifahrer von Hangzhou bzw. mein Fahrer damals zur Mauer in Beijing ran. Er schien es wohl sehr eilig zu haben, da er natuerlich die gleiche Strecke wieder zurueck musste. Viel zu frueh in Mersing angekommen, mussten wir dann erst mal auf unser Speedboat nach Rawa warten. Es dauerte aber nicht lange und schon ging es in der Dunkelheitging bei relativ hohen Wellengang, sodass wir am Ende etwas laenger als geplant brauchten und alle klitschnass waren, in Richtung Trauminsel. Im Meer war dann wohl ein Art Plankton, das richtig schoen neon gruen leuchtete und wie Gluehwuermchen aussah.
Nach ca 45 Minuten Fahrt sind wir dann endlich im Paradies (für Bilder hier klicken) angekommen. Es war zwar stockdunkel, aber durch die Beleuchtung unserer Unterkunft und dem feinen Sand unter den Fuessen, liess es sich schon erahnen, dass es hier nicht schlecht sein sollte. Wir bezogen als unser Haus direkt am Strand,welches offen nach draussen war, also keine durchgehenden Waende und von Fenstern brauchen man auch nicht zu reden. Wir testeten dann noch den Rawa Special Cocktail und andere Getraenken an der Strandbar und so wurde am Ende die Nacht durchaus kurz.
Als ich dann am naechsten Morgen die Augen oeffnete, blendete mich erst mal der schneeweise Strand der Insel. Von meinem Bett aus sah ich das kristallklare tuerkisfarbene Meer und schraeg gewachsene Kokosnuss Palmen. Jetzt konnte man definitiv sagen „Welcome to Paradise“.
Da Rawa wirklich winzig ist und es ausser einem Hotel und einem Hostel nichts gibt, kann man wirklich nur am Strand rumliegen, schnorcheln, Kanu fahren, essen/trinken oder auf den Berg der Insel stapfen und sich das winzige Eiland mal von oben anschauen. Zusammenfassend kann man auch wirklich sagen, dass wir nicht mehr als das am Wochenende gemacht haben. Am Samstag Abend gab es noch ein Buffet am Strand unter Fackeln bei dem wir uns wirklich mehr als satt gegessen haben. Etwas aktiv waren wir dann doch und haben mal das vorhandene Trivial Pursuit ausprobiert. Da jedoch das Spiel von 1981 gewesen war und wir eine geringe Erfolgsquote bezueglich der Fragen vorweisen konnten, haben wir uns dann eher auf die Strandbar und deren Getraenke konzentriert.
Man kann also sagen, dass es sich durchaus auf Rawa aushalten laesst.
Sonntag, 10. April 2011
Fine city
Gerade bin ich aus dem Paradies gekommen - Pulau Rawa, aber dazu gibt es demnaechst einen Bericht. Nun erst mal etwas zu den letzten Tagen in Singapur. Das letzte Wochenende haben hier in Singapur verbracht. Es wurde erst mal durch eine Maskenparty in der amerikanischen Botschaft eingeleutet. Nachdem wir uns auf die Gaesteliste schreiben liessen, kamen wir relativ frueh am Abend 21Uhr bei der US-Botschaft an, die doch recht imposant war. Nach Sicherheitsvorkehrungen wie am Flughafen, der Abgabe des Passes und Kameras, dem Passieren von Sicherheitsleuten mit Maschinengewehren und dem Gang vorbei am Swimmingpool und Basketballplatz, kamen wir zur der Party, die noch relativ ruhig war. Es gab einen DJ, amerikanisches Barbeque und fuer Singapur relativ guenstige Getraenkepreise, die natuerlich umgehend von allen Gaesten ausgenutzt wurden, sodass die Party fuer die hohen Sicherheitsstandards ziemlich ausgelassen wurde. Besonders die Barkeeperin , die mit uns trank, konnte mit den deutschen Jaegermeistern nicht umgehen, sodass wir am Ende vieles umsonst bekamen.
Am Samstag hatte ich zum ersten Mal Probleme mit meinem Macbook und habe schliesslich den Samstag damit verbracht mich durch das Einkaufsgetuemmel von Singapur durchzuwuehlen um einen geeigneten Apple Shop zu finden. Am Wochenende scheint wirklich ganz Singapur einkaufen zu gehen, was durchaus nervig sein kann, wenn man selber in der Orchard Road, der Shopping Meile schlechthin, rumlaufen muss. Mein Laptop funktioniert jedenfalls wieder und die Diagnose, welche 2 Tage dauerte, war sogar umsonst. Abends gings dann noch zunaechst nach Chinatown, was wirklich mit all den Lampions einen schoenen Flair hat. Wir waren dort dann in einem Restaurant und wollten normale Fleisch gefuellte Jiaozi (Dumplings) essen, die leider schon alle aus, es gab dann also nur vegetarische, die lang nicht so gut wie in Hangzhou waren. Dann gings noch in eine schoene Barstrasse bei Somerset.
Natuerlich muss man zumindest an einem Tag in der Woche den Strand geniessen, wenn man mal einen vor der Haustuer hat. Also hiess es am Sonntag mal wieder auf zum Tanjong Beach auf Sentosa. Dort gibt es neben einem Beachclub mit Pool, viele Beach-Volleyballplaetze und das Publikum ist auch eher juenger. Das einzige Problem, was man, an einem langen Tag am Stand auf Sentosa hat, ist einen Schattenplatz zu finden, da die Sonne hier am Aequator doch sehr intensiv ist.
Ansonsten sind mir in Singapur noch ein paar Sachen aufgefallen, die sicher auch fuer andere interessant sind. Dass Singapur auch als "Fine City" bezeichnet wird, braucht man wohl nur den wenigsten zu sagen. Für alles mögliche gibt es hier hohe Geldstrafen, sei es Sachen auf den Boden zu werfen, Durian Früchte mit in die U-Bahn zu nehmen, in der U-Bahn zu essen/trinken, bewusst zu lügen...
Besonders in meinem Viertel und in little India sieht man sehr merkwürdige Dinge. Oft bemerkt man tagsüber Inder, die, insbesondere am Wochenende, auf dem Boden draussen schlafen. Von meiner Vermieterin liess ich mir erzaehlen, dass dies etwas typisches indisches sei und diese Leute keine Obdachlosen sind. Naja, wems gefaellt....Eine andere Sache, ueber die ich mich immer wieder wundere sind Menschenmengen von 10-20 Indern vor einem Restaurant oder Bar mit einem Fernseher. Zunaechst dachte ich, dass dort irgend ein Fussball oder Cricketspiel uebertragen wird, aber anscheinend schauen Inder gerne zusammen im Stehen irgendwelche extrem schlecht produzierten Schnulzenfilme in der Hitze zusammen. Dann wurde ich vor kurzem auch noch von ein paar Indern Nachts geweckt. Ploetzlich hoerte ich nachts lautes Geschrei und rumgerenne und dachte zunaechst, dass nach Afrika nun auch Singapur mit Revolutionen dran sei. Allerdings waren es dann Gott sei Dank nur die Jubelschreie und Getrampel der Inder fuer die gewonne Cricket Weltmeisterschaft. Das waere bei uns bei einer gewonnenen Fussball WM noch viel krasser. Naja, man entdeckt hier also sehr viele fuer uns fremde Sachen, besonders bei Indern.
Sobald ich alle Bilder und ein Video gebastelt habe, gibt es dann den Bericht vom Paradies auf Pulau Rawa